Digitalisiert: Kirchenakten aus den Diözesen Rosenberg und Bartenstein

10.03.2022, Clemens Draschba
Bereich: Neue Digitalisate

Das polnische Staatsarchiv in Allenstein hat heute Nachmittag auf seiner eigenen Webseite umfangreiche Kirchenakten aus den evangelischen Diözesen Rosenberg und Bartenstein publiziert.


Digitalisiert: Kirchenakten aus den Diözesen Rosenberg und Bartenstein

Aus der evangelischen Diözese Rosenberg in Westpreußen wurde heute nachmittag der Aktenbestand 42/75/0 „Kościoły ewangelickie diecezji suskiej - zbiór szczątków zespołów“ bestehend aus 64 Verzeichniseinheiten mit insgesamt 15.979 digitalisierten Seiten online gestellt. Der wenig aussagekräftige Bestandstitel lässt sich in etwa übersetzen als "Evangelische Kirchen der Diözese Rosenberg - Sammlung von Bestandsresten“.

Unter den Digitalisaten finden sich viele interessante und genealogisch wertvolle Titel. Beispielhaft seien genannt:

  • Das Tauf-, Trau- und Sterberegister der evangelischen Kirche zu Bellschwitz (1838-1868).
  • Kirchenbuchduplikate der Stadtkirche zu Bischofswerder,
  • Kirchenbuchduplikate, Tauf-, Trau- und Sterberegister des Kirchspiels Freystadt,
  • Duplikate der Kirchenbücher zu Langenau, Sommerau und Rosenberg
  • sowie unzählige Schulakten und Kichenrechnungen aus diversen Orten.

Aus der evangelischen Diözese Bartenstein (Kreis Bartenstein / Friedland) wurde der Aktenbestand 42/66/0 „Kościoły ewangelickie diecezji bartoszyckiej - zbiór szczątków zespołów“ "Evangelische Kirchen der Diözese Bartenstein - Sammlung von Bestandsresten" bestehend aus 27 Verzeichniseinheiten mit insgesamt 2.494 Bilddateien veröffentlicht. Diese „Restesammlung“ umfasst verschiedene Arten von Kirchenrechnungen und Schulakten aus den Kirchspielen

  • Bartenstein,
  • Gallingen,
  • Canditten,
  • Rednau
  • und Falkenau.

Besonders bemerkenswert ist der Umstand, dass sich in diesem Bestand auch Kirchenbuchduplikate des Kirchspiels Buchholtz im Kreis Preußisch Eylau befinden.
Sie decken in zwei Verzeichniseinheiten den Zeitraum von 1852 bis 1874 ab. Das sind vier Jahre mehr als die Mikroverfilmung der LDS Kirche.


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