Alle Standesamtsregister aus dem Staatsarchiv Marienburg sind offline

29.02.2024, Clemens Draschba
Bereich: Wissenswertes für die Familienforschung

Seit heute sind keine Digitalisate aus dem Archiv Mairenburg mehr online erreichbar.


Alle Standesamtsregister aus dem Staatsarchiv Marienburg sind offline

Szukajwarchiwach hatte bereits am Dienstag, den 27.02.2024 über Facebook bekannt gegeben, dass die Archivbestände des Staatsarchivs Marienburg ab dem 01.03.2024 nicht mehr zugänglich sind. In der Meldung, die wir mit DeepL übersetzt haben, heißt es:

„Bitte beachten Sie, dass ab dem 1. März 2024 gemäß dem Erlass des Ministers für Kultur und Nationalerbe vom 10. November 2023 das Staatsarchiv in Gdańsk und das Staatsarchiv in Malbork zusammengelegt werden.
Aufgrund dieser Änderungen werden die Dokumente des Staatsarchivs in Malbork ab dem 1. März nicht mehr unter www.szukajwarchiwach.gov.pl verfügbar sein. Sobald sie in die Bestände des Staatsarchivs in Gdańsk übergegangen sind, werden sie nach und nach auf der Website zugänglich gemacht.“

Seit heute Nachmittag ist es leider soweit. Auf die digitalisierten Personenstandsurkunden des Archivs Marienburg, die in unserem Projekt indexiert wurden, kann nicht mehr zugegriffen werden. Wir haben diese Bestände daher mit dem üblichen Hinweis als „offline“ gekennzeichnet. Wenn Sie Zugang zu den Digitalisaten benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an die Archive in Marienburg oder Danzig.

Auch wenn angekündigt wurde, dass diese Akten in Kürze in die Bestände des Danziger Archivs integriert werden sollen, kann dieser Prozess noch viele Monate in Anspruch nehmen. Außerdem bleibt die Frage offen, was mit den ursprünglichen Signaturen der Bestände und Verzeichnungseinheiten geschieht. Hier werden wir Familien- und Geschichtsforscher wohl alle unsere Quellenangaben ändern müssen.

Das traurige Bild dieser sehr unprofessionellen Vorgehensweise kann man in unserem Projekt in der Bestandsübersicht von Marienburg sehen. Es bleibt völlig unverständlich, warum die "IT-Spezialisten" nicht in der Lage waren, eine "fliegende Datenübernahme" durchzuführen. Dies hätte wesentlich professioneller vorbereitet werden können.


©29.02.2024 Clemens Draschba Abrufe Blogartikel: 145236